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Urlaub in Peru
Als die Spanier ihre Füße auf das Land setzten, das heute Peru genannt wird, suchten sie nach dem legendären El Dorado. Auch heute findet der Tourist dort Goldschätze wie auch immense Kulturschätze. Das Museo Oro in Lima beherbergt neben einer beachtlichen Waffensammlung auch Goldartefakte aus der geheimnisvollen präkolumbianischen Zeit Perus.
Das kulturelle Erbe ist jedoch bei weitem nicht nur auf die Hauptstadt beschränkt. Vielmehr zieht es jährlich haufenweise Touristen in die Stadt Cusco, die einst Hauptstadt des Inkareiches war. Der legendäre Manco Capac soll die Stadt um 1200 als Sitz seines Inka-Reiches erwählt haben. Fortan diente sie ihm als Hauptsitz. Die Stadt erblühte in Reichtum, was den Spaniern viele Jahre später auf ihrer Suche nach dem sagenhaften El Dorado mehr als gelegen kam. Die prächtige Inkastadt wurde zerstört, jedweder Goldschmuck entfernt und eingeschmolzen, bis kaum etwas an das vormals prächtige Cusco erinnerte. Schließlich errichteten die Spanier Kirchen und Paläste auf den Trümmern der alten Inka-Stadt.
Heute dient Cusco vor allem als Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Ruinen der rätselhaften Inka-Stadt Machu Picchu. Ob sie als königlich-religiöse Stätte diente oder infolge der spanischen Eroberung von den Inkas aufgegeben wurde und fortan in Vergessenheit geriet, ist unklar. Offiziell wiederentdeckt wurde sie erst 1911 von Hiram Bingham, der sie Machu Picchu (alte Bergspitze) nannte. Jedoch gibt es seit neuerer Zeit Hinweise auf einen deutschen Goldsucher, der die Ruinen bereits 1867 entdeckt haben soll.
Daten
| Bevölkerung |
288.634 (2006 ca.) |
| Fläche |
1.285.220 km2 |
| Kontinent |
Süd Amerika |
| Hauptstadt |
Lima |
| Währung |
Nuevo Sol |
| Sprache |
Spanisch, Quechua, Aymara |
| Vorwahl |
+51 |
| Ländercode |
PE, PER |
Städte in Peru